Transparenz und Nachvollziehbarkeit in der Serviceentwicklung durch offene Roadmaps
„Public money, public code“ ist ein zentrales Mantra der Verwaltungsdigitalisierung. Was mit öffentlichem Geld entwickelt wird, soll offen sein und allen zur Verfügung stehen. Zugänglich zu machen, was bereits vorhanden ist, ist gut. Sichtbar zu machen, was als Nächstes entwickelt wird, ist noch besser – dafür nutzen wir offene Roadmaps.
„Arbeite offen“ ist einer der sechs Werte des DigitalService. Doch wie füllen wir ihn mit Leben? Das werden wir häufig gefragt. Hier folgt ein weiterer Teil der Antwort. Denn dass öffentlich finanzierte Software öffentlich sein sollte, haben wir bereits in unserem Beitrag über Open Source dargelegt. Das bezieht sich auf das, was bereits entwickelt wurde. Seit Herbst letzten Jahres macht der Servicestandard über die „Standardverordnung Onlinezugang“ Open Source zur Vorgabe. Nun müssen Serviceteams begründen, warum sie proprietäre statt Open-Source-Software beschaffen oder entwickeln wollen.
Darüber hinaus zu zeigen, was für die Weiterentwicklung als Nächstes geplant ist, macht jenseits der Nachnutzung zukunftsorientierte Beteiligung möglich. In der Entwicklung digitaler Produkte und Services ermöglichen offene Roadmaps dies. Damit sind sie ein wichtiger Beleg für offenes Handeln. Als staatliche Einheit wollen wir und die Bundesbehörden, mit denen wir zusammenarbeiten, transparent machen, woran wir derzeit arbeiten.
Im Folgenden zeigen wir, was offene Roadmaps sind, warum und wie wir sie veröffentlichen und wie andere es auch einfach machen können.
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