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Co-Kreation Workshop

Entwicklung von Lösungsideen gemeinsam mit zukünftigen Nutzer:innen mithilfe des Design Thinking Prozesses.

Ziele und Mehrwert der Methode

Ziel dieser Methode ist es, schnell greifbare Lösungsskizzen für komplexe Problemstellungen zu entwickeln, die die Perspektive der Betroffenen berücksichtigt. Sie eignet sich zur Entwicklung von digitalen und analogen Produkten und Prozessen, die mehrere Stakeholder betreffen. Durch die Einbindung der Stakeholder in den Entwicklungsprozess wird eine Nutzer:innenzentrierung sichergestellt.

Für

Referate/Kleingruppen

Übergreifende Arbeitsgruppen

Dauer

Vorbereitung sehr viele durch Einladungsmanagement und Logistik min.

Durchführung 480 min.

Nachbereitung 960 min.

Ort

Remote

Präsenz

Materialien

Stoppuhr, Pinnwände, Post-its, bunte Filzstifte, Bastelmaterialien, oder online Whiteboard und Laptop

Schritt für Schritt Anleitung

  1. Der erste Schritt dient dem Erkunden und der Empathie Bildung. Es sollten vorher Themenfelder ausgesucht werden, über die sich die Teilnehmenden in einer Gruppendiskussion austauschen, um ein gemeinsames Verständnis des Problemfeldes zu erarbeiten.

  2. Im Anschluss gilt es, ein eindeutiges Problem-Statement zu definieren („Wie können wir?"- Frage).

  3. Mit Hilfe von Brainstorming- Methoden werden Ideen entwickelt, pro Team werden 1-2 Ideen ausgewählt.

  4. Der nächste Schritt dreht sich um das Prototyping: Das Ausfüllen der Ideen-Servietten (siehe Arbeitsblatt) und die Visualisierung der Idee mithilfe der Bastelmaterialien.

  5. Zuletzt wird der Prototyp vorgestellt und Feedback eingeholt. Auf der Grundlage des Feedbacks wird der Prototyp angepasst.

Tipps für die Moderation

Es empfiehlt sich, eine oder mehrere in Design Thinking erfahrene Moderator:innen zu beauftragen. Eine Moderator:in kann bis zu zwei Teams (3-7 Personen) betreuen.

Aufgabe der Moderation ist u.a. den Prozess zu moderieren, die Zeitspannen der einzelnen Aktivitäten im Workshop einzuhalten (Timeboxing) und den Teams Hilfestellung zu geben.

Je mehr Zeit man für den Workshop hat, desto besser werden die Ergebnisse und desto tiefer die Lernerfahrung.

Praxistipps und Stolperfallen

  • Es sollte ausreichend Zeit eingeplant werden für die Auswahl und das Einladen der Teilnehmenden und die logistische Vorbereitung des Workshops (Catering, Material, Örtlichkeiten, An-und Abreise).
  • Bei der Auswahl der Teilnehmenden sollte auf möglichst diverse Perspektiven auf die Thematik sowie das Abdecken aller Stakeholder geachtet werden.
  • Es empfiehlt sich, dass eine Person für das Eventmanagement am Tag selbst zuständig ist, sodass die Moderation nicht diese Rolle übernehmen muss.

Das sagen unsere Projektpartner:innen aus den Ministerien

Es war eine tolle Erfahrung! Wir haben aus sehr komplexen Themenbereichen unwahrscheinlich kreative Konzepte entwickelt. Mit den digitalen Lösungen können wir unserer Hauptzielgruppe einfach, intuitiv und umfassend helfen, die Umsetzung ihrer Projekte zu beschleunigen.


Mehr Fragen?

Bei weiteren Fragen stehen wir unter info@work4germany.org zur Verfügung.