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Rollenklärung

Klärung von Rollen und Verantwortlichkeiten im Tandem und Team.

Ziele und Mehrwert der Methode

Die Methode hilft dabei, Spannungen aus dem Weg zu räumen und die Kernverantwortlichkeiten im Team transparent zu machen.

Für

Referate/Kleingruppen

Übergreifende Arbeitsgruppen

Dauer

Vorbereitung 15 min.

Durchführung 90 min.

Nachbereitung 15 min.

Ort

Präsenz

Remote

Materialien

Schritt für Schritt Anleitung

  1. Check-In: „Wie geht es dir und was ist dir für den Termin heute wichtig?”

  2. Einführung und Erklärung der Zielsetzung durch die Moderation.

  3. Einstieg und Erklärung der Meeting-Regeln.

  4. Kurzer Blick auf das festgeschriebene Rollenverständnis von Work4Germany (am besten durch jemanden von der Programmleitung).

  5. Arbeit am Rollenverständnis: Verantwortlichkeiten auf Aufgaben-Level beschreiben: Wo sehe ich meine Kernverantwortlichkeiten?
    Welche Kernverantwortlichkeiten teilen wir uns? Wo gibt es Schnittmengen in den Aufgaben?
    Bedürfnisse: Um in meiner Rolle wirksam arbeiten zu können, brauche ich X.
    Gemeinsame Vereinbarungen: Basierend auf unseren Kernverantwortlichkeiten und Bedürfnissen, treffen wir folgende Vereinbarungen

  6. Abschluss und Abstimmung über nächste Schritte.

  7. Check-out: „Wie gehst du heute hier raus? Was möchtest du noch loswerden, um mit einem guten Gefühl gehen zu können?”

Tipps für die Moderation

Nützlich ist es, wenn der:die Moderator:in neutral ist.

Es hilft, Meeting-Prinzipien zu Beginn des Termins zu vereinbaren z.B. „Sprich in Ich-Botschaften”, „Höre aktiv zu” o.ä.

Das Treffen kann virtuell stattfinden, aber in Persona baut man leichter eine Beziehung auf.

Praxistipps und Stolperfallen

  • Um die Methode der „Rollenklärung” bestmöglich anwenden zu können, braucht es einen sicheren Raum. Im Verwaltungs-Kontext gilt es hierbei besonders auf Hierarchien zu achten.
  • Die Rollenklärung ist in einem kollegialen Kontext auf Augenhöhe leichter, da keine:r der:dem anderen gegenüber weisungsbefugt ist.
  • Spannungen in der Zusammenarbeit entstehen häufig im Bereich von unausgesprochenen Erwartungen und intransparenten Verantwortlichkeiten. Das Gespräch über das „Was ist mir wichtig, um gut arbeiten zu können und meiner Rolle gerecht zu werden?”, kann hierbei sehr hilfreich sein.

Das sagen unsere Projektpartner:innen aus den Ministerien

Uns hat die Methode durch den moderierten Austausch nicht nur bei der Rollenklärung geholfen, sondern auch einen Perspektivwechsel möglich gemacht, der in der Folge nochmal zu mehr Verständnis für die Situation des jeweils anderen im Projekt geführt hat.


Mehr Fragen?

Bei weiteren Fragen stehen wir unter info@work4germany.org zur Verfügung.