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Visionsfindung zum besseren Stakeholder-Management

Interessengruppen und Nutzer:innen im Referat ermitteln und deren Aufgabenverteilung verstehen und verbessern.

Ziele und Mehrwert der Methode

Bei einer großen Vielzahl an Stakeholdern hilft diese Methode, Klarheit über die vorhandenen Stakeholder zu erhalten und den Stakeholdermanagement-Prozess zu definieren. Sie hilft auch dabei, den konkreten Mehrwert der Aufgaben der Stakeholder (nach innen und nach außen gerichtet) zu ermitteln. Durch diese Methode kann das Referat eine Vision formulieren, die bisherige Arbeitsweise zu verbessern, sowie gegebenenfalls auch das eigene Alleinstellungsmerkmal des Referats ermitteln.

Für

Referate/Kleingruppen

Übergreifende Arbeitsgruppen

Dauer

Vorbereitung
Präsenz: 20 - 30 min.
Remote: 20 - 45 min.

Durchführung
Präsenz: 2 h 30 min.
Remote: 2 h 30 min.

Nachbereitung
Präsenz: 20 - 30 min.
Remote: 10 - 15 min.

Ort

Präsenz

Remote

Materialien

Metaplanwände, Moderationskoffer, Moderationskarten, Post-its, Stifte, oder online Whiteboard

Schritt für Schritt Anleitung

  1. In Stillarbeit notieren Teilnehmer:innen alle Stakeholder auf Moderationskarten und gruppieren diese. Den Gruppierungen werden in einer gemeinsamen Diskussion Namen gegeben. Danach werden im selben Verfahren die durch die Gruppe geschaffenen Mehrwerte für die Stakeholder aufgeschrieben, gruppiert und benannt.

  2. In Stillarbeit stellt sich jede:r Teilnehmer:in die Frage: „Warum brauchen uns die Stakeholder?" In Zweiergruppen wird das Warum diskutiert und eine Einigung auf eine gemeinsame Vision erzielt. Ein:e Vertreter:in für die Präsentation wird festgelegt.

  3. Wer als Vertreter:in benannt wurde, tritt in der nächsten Runde gegen eine:n andere:n Repräsentant:in an und wiederholt das Vorgehen. Dies wird solange wiederholt, bis nur noch zwei Versionen übrig sind.

  4. Das Ergebnis wird in der großen Runde diskutiert und geprüft. Einwände aus der Gruppe werden aufgenommen, gemeinsam gelöst und zu einem Satz kondensiert.

Tipps für die Moderation

Wichtig ist es, sich auf folgende drei W-Fragen zu konzentrieren: Wer ist meine Zielgruppe? Was mache ich momentan für sie? Warum mache ich das?

Es ist sinnvoll, mit einer Check-in Frage zu beginnen, die die Teilnehmer:innen mit Hilfe eines Notizzettels beantworten.

Praxistipps und Stolperfallen

  • Falls die Gruppe das erste Mal ein Kollaborationswerkzeug nutzt, eine kleine Einführung machen.
  • Je weniger Werkzeuge verwendet werden, desto besser.
  • Arbeitsphasen in Stillarbeit sollten bewusst genutzt werden, sie wirken als Fokusbeschleuniger!

Das sagen unsere Projektpartner:innen aus den Ministerien

Die Forschungsförderung zur „Zukunft der Wertschöpfung“ wird von einem intensiven Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Sozialpartnern begleitet. Die Methode unterstützt, die Mehrwerte für jeden Stakeholder zu identifizieren und die Kommunikation adressatengerecht zu gestalten.


Mehr Fragen?

Bei weiteren Fragen stehen wir unter info@work4germany.org zur Verfügung.