Politische Partizipation von Menschen mit Behinderungen
Das passiert im Projekt: Die Übereinkunft der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) sieht vor, dass Menschen mit Behinderungen an politischen Entscheidungsprozessen, die sie betreffen, umfassend zu beteiligen sind. Diese Beteiligung erfolgt grundsätzlich über die Interessenvertretungen von Menschen mit Behinderungen. Das Projekt zielt darauf ab, über die Interessenvertretungen hinaus auch die von einer Entscheidung Betroffenen individuell einzubeziehen. Hierfür soll ein digitales Instrument geschaffen werden, das es dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ermöglicht, einzelne Personen kurzfristig zu aktuellen Fragestellungen zu befragen und zu beteiligen. Unter Einbindung von Menschen mit Behinderungen sowie weiterer Referate der Abteilung werden in einem co-kreativen Prozess die genauen Anforderungen an das Beteiligungsinstrument definiert.
Das soll die Teilnahme an Work4Germany bewirken: Die Fellow soll die Entwicklung partizipativer Prozesse unterstützen, um adressatengerechte Entscheidungen und damit eine bessere politische Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu ermöglichen.
Abteilung V
Gabriele Feulner
Partnerin
Ulrike Stemmer
Fellow
Tanja Girndt
Team
Kerstin Richter
Team