Work4Germany 2026: Fellowship-Unterstützung für die Modernisierungsagenda Bund
Berlin, 03.03.2026
Die Modernisierungsagenda für Staat und Verwaltung (Bund) geht in die Umsetzungsphase. Um die Ziele in allen fünf Handlungsfeldern zu erreichen, unterstützt das Work4Germany Fellowship. Sieben erfahrene Fellow Alumni – Expert:innen für neue Arbeit aus dem Privat- und Non-Profit-Sektor – begleiten sowohl die jeweiligen Handlungsfelder als auch die Gesamtsteuerung der Agenda für sechs Monate.
Ein Staat, der schnell, digital und handlungsfähig ist. Das ist das Ziel der Modernisierungsagenda. Dafür bringen die Work4Germany Fellows nun ihre Expertise und konkrete Praxiserfahrung ein. Alle sieben Expert:innen haben bereits erfolgreich Projekte in verschiedenen Häusern der Bundesverwaltung abgeschlossen und dort neue Formen der Zusammenarbeit verankert.
Diese Umsetzungspower fließt nun in die Projekte der Modernisierungsagenda. Hier unterstützen die Fellows unter anderem, die Zusammenarbeit zwischen den Ressorts zu verbessern, den Wissensaustausch zu fördern und zukunftsgerichtete Kompetenzen weiter auszubauen. In diesen Handlungsfeldern werden konkrete Projekte realisiert:
I. Spürbarer Bürokratierückbau
- Weiterentwicklung der Methodik zur Bürokratie-Messung
- Community of Practice zum Bürokratierückbau
II. Bessere Rechtsetzung
- Aufbau des Zentrum für Legistik
III. Bürger- und unternehmenszentrierter Service
- Service-Audit Mainstreaming
IV. Zukunftsgerichtete Personalentwicklung und strategisches Personalmanagement
- Nachhaltige Verankerung einer ressortübergreifenden Zusammenarbeit
V. Effiziente Bundesverwaltung
- Effiziente Ministerialarbeit
Ebenso unterstützt ein:e Work4Germany Fellow in der ganzheitlichen Programmsteuerung und dessen methodischer Weiterentwicklung. Durch diese umfassende Kooperation bringt Work4Germany das Know-how der Alumni aus mehreren Jahrgängen nun direkt in die Umsetzung – für moderne Arbeitsweisen, die über das Fellowship hinaus wirken.
Hannah Bergmann, Projektleiterin Work4Germany
Durch ihre Erfahrung mit Work4Germany kennen die Alumni die internen Strukturen und Vorgehensweisen der Bundesverwaltung bereits. Sie können deswegen ab dem ersten Tag als methodische Katalysatoren die Modernisierungsagenda unterstützen und ressortübergreifende Zusammenarbeit wirksam vorantreiben.
Christina Rieke Lang, CEO DigitalService
Mit der Modernisierungsagenda der Bundesregierung gibt es einen konkreten Plan für einen zukunfts- und handlungsfähigen Staat. Entscheidend ist nun, dass ihre Umsetzung messbare Erfolge erzielt und die Veränderungen im Tagesgeschäft ankommen. Genau hier setzt Work4Germany an: Unsere Fellows bringen ihre Vorerfahrung in alle fünf Handlungsfelder und in die Programmsteuerung ein. Das unterstreicht die wichtige Rolle von Work4Germany als Veränderungsmotor in der Bundesverwaltung. Ich freue mich, dass der DigitalService damit einen Beitrag zur Umsetzung der Modernisierungsagenda leistet.
Über den DigitalService
Hierfür arbeitet der DigitalService eng mit dem Bund zusammen, um mit interdisziplinären Teams innovative digitale Lösungen zu entwickeln und zu betreiben sowie die dafür erforderlichen Grundlagen aufzubauen. Bereits vor der Gründung des DigitalService brachten die Fellowship-Programme Tech4Germany und Work4Germany technisches sowie methodisches Know-how in die Verwaltung, um die Vorteile neuer Arbeitsmethoden erlebbar zu machen und die Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben zu verbessern.
Der DigitalService wurde im Oktober 2020 als bundeseigene GmbH aufgesetzt und befindet sich zu 100 Prozent in Bundeseigentum. Er ging hervor aus dem 2019 gegründeten Non-Profit-Start-up 4Germany.
Über Work4Germany
Pressekontakt
Max Gärtner
Fellowship-Programme
max.gaertner@digitalservice.bund.de