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Offizielle Website – Bundesrepublik Deutschland

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Seite der Antidiskriminierungsstelle des Bundes; Meldung erfolgreich eingereicht.

Anfragemanagement Antidiskriminierungsstelle

Besser beraten bei Diskriminierungserfahrungen durch digitale Lösungen

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes ist die zentrale Anlaufstelle für Menschen, die Benachteiligungen erfahren haben. Der DigitalService etabliert digitale Infra­struk­turen, damit Mitarbeitende Anfragen effizienter und schneller bearbeiten können. Dadurch entstehen Kapazitäten, um Betroffene besser beraten zu können.

Alle Menschen genießen in Deutschland Schutz vor Diskriminierung, ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft, Religion oder Weltanschauung, der sexuellen Identität, ihres Geschlechts, ihres Alters oder einer Behinderung.

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes ist die zentrale Anlaufstelle für Menschen, die Benachteiligungen erfahren haben. Betroffene können in Diskriminierungsfällen Beratungsanfragen bei der Stelle einreichen. Der Bedarf ist hoch: Im Jahr 2024 sind insgesamt 11.405 Anfragen bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes eingegangen – verglichen mit 2019 hat sich die Zahl damit mehr als verdoppelt.

Diese Entwicklung wirkt sich auch auf die Verwaltungsmitarbeitenden aus, die Anfragen entgegennehmen, sortieren und individuell prüfen. Beratungsfälle werden an geeignete Beratungs- und Unterstützungsstellen weitergeleitet. Viele Prozessschritte laufen manuell ab, was einen erheblichen Aufwand für Mitarbeitende bedeutet. Um dem starken Anstieg von Anfragen begegnen zu können, braucht es effiziente, digitale Strukturen.

Zudem informiert die Stelle in Form von Positionspapieren, Kampagnen, Jahresberichten und einem Bericht an den Deutschen Bundestag über (Anti-)Diskriminierungsthemen. Daten werden zum großen Teil ebenfalls manuell analysiert und ausgewertet.

Der DigitalService entwickelt digitale Lösungen und optimiert Prozesse. Für eine moderne Fallbearbeitung wird eine modulare und digital souveräne Arbeitsumgebung aufgebaut. Kernstück ist eine zentrale Plattform: Unstrukturierte Anfragen werden über einen geführten, digitalen Dialog gebündelt. So werden Medienbrüche konsequent abgebaut. Administrative Routineaufgaben werden automatisiert. So verfügen Mitarbeitende über mehr Kapazitäten, um steigenden Bedarfen begegnen und Ratsuchende sorgfältig beraten zu können.

Auch die wissenschaftliche Berichterstattung soll effizienter werden. Auf Basis von Open-Source-Standards wird eine nachhaltige Infrastruktur geschaffen. So soll sich die Servicequalität für Ratsuchende Personen dauerhaft steigern.

Daten, Zahlen, Fakten

Dokument mit Haken

Bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes sind 2024 insgesamt 11.405 Beratungsanfragen eingegangen – verglichen mit 2019 hat sich die Zahl mehr als verdoppelt.