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Bundesministerium für Digitales und Verkehr

2022

Personalentwicklung für die digitale Transformation der Arbeitswelt

Ressortübergreifend im Bundesministerium für Digitales und Verkehr und Bundesjustiz­ministerium

Das ressortübergreifende Projekt von BMDV und BMJ beschäftigte sich mit Maßnahmen zur Personalentwicklung für die digitale Transformation der Arbeitswelt und den hierfür notwendigen Kulturwandel. Dabei sollten Ansätze und Ideen entwickelt werden, die ein agiles Mindset fördern und die hierfür erforderlichen Kompetenzen und Fähigkeiten vermitteln. Gemeinsam mit den Fellows sollten dafür konkrete Maßnahmen konzipiert und innovative Angebote für Beschäftigte pilotiert und umgesetzt werden.

Im Projekt wurden Ansätze und Ideen erarbeitet, um eine agile Haltung zu fördern sowie Kompetenzen und Fähigkeiten zu vermitteln, um eine bessere Zusammenarbeit in der digitalen Transformation zu entwickeln.

Als Ergebnis wurde eine Impulsreihe zum neuen Arbeiten mit dem BMJ und dem Referat Z31 des BMDV pilotiert. Weiter wurde eine Strategie mit Handlungsempfehlungen entwickelt, die die Personalentwicklung und Einführung neuer Formen der Zusammenarbeit unterstützt.

  • Interviews mit relevanten Stakeholdern aus dem Haus.
  • Sichtbarkeit für das Thema „Neues Arbeiten in Zeiten der Digitalisierung”.
  • Silos überwunden durch die ressortübergreifende Zusammenarbeit von BMDV und BMJ.
  • Konzeption und Umsetzung der ministeriumsübergreifenden, digitalen Impulsreihe: Fünf 60-minütige, virtuelle Impulsveranstaltungen mit Impulsgeber:innen aus BMJ, BMDV und BMF zu ausgewählten Themenschwerpunkten wie u.a. „Ich & Veränderung", „Die Verwaltung & Veränderung" und „Gestaltungswillen in der Verwaltung”.
  • Impulse durch Expertinnen und Experten von Work4Germany.
  • Kennenlernen von Methoden, Tools und neuen Formen der Zusammenarbeit, die Ihren Arbeitsalltag erleichtern können.
  • Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch, Fragen stellen und Feedback geben.
  • Vernetzung mit den Kolleginnen und Kollegen des jeweils anderen Ressorts.

Zentralabteilung Z

Z12

Foto von Tandem-Partner Nikolai Luber.

Nikolai Luber

Tandempartner:In
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Profilfoto Mark Spindler

Mark Spindler

Tandempartner:In

Profilfoto Christina Adler

Christina Adler

Tandempartner:In

Foto von Fellow Franka Ismer.

Franka Ismer

Fellow
Linkedin

Phasen und Aktivitäten des Projekts

Auf der Grafik sind zwei Graphen abgebildet. Die Graphen stellen die persönlich empfundene Wirksamkeit über die Zeitdauer des Fellowships (sechs Monate) dar. Ein Graph steht für den Fellow, der andere Graph für die Tandem-Partnerin oder den Tandem-Partner.

Kurve der empfundenen, individuellen Wirksamkeit

Mai - Juni

Zuhören & Verstehen

  • Auftragsklärung:
    Es wurde der Auftrag des Projekts konkretisiert und ein erstes gemeinsames Zielbild entwickelt.
  • Kick-Off Workshop mit BMJ:
    Gemeinsamer Workshop mit dem Kernteam von BMJ und BMDV. Ziel: Kennenlernen und Konkretisierung der Projektziele.
  • Rollenklärung und Erwartung an die Zusammenarbeit zwischen den Fellows sowie ressortübergreifender Workflow:
    Es wurden Arbeitsprozesse, Meetings und Regeltermine mit dem Projektteam aus dem BMJ abgestimmt sowie Erwartungen an die Zusammenarbeit transparent gemacht.
  • Kennenlernen mit AL und UAL:
    Es hat ein erstes Treffen mit dem AL und UAL im BMDV stattgefunden sowie eine Vorstellung der Fellows. Der Termin diente dem Kennenlernen und der Bedarfsanalyse.
  • Stakeholder Mapping:
    Es wurden die wichtigsten Interviewpartner:innen identifiziert und Termine für Interviews vereinbart.
  • Interviews:
    Es wurden Interviews mit 10 Stakeholdern durchgeführt. Darunter Gremien und Interessenvertretungen sowie relevante Wissens- und Entscheidungsträger.

Methoden

  • Systemische Auftragsklärung
  • Systemische Fragetechnik
  • Kollaboratives, Co-Kreatives Arbeiten am Beispiel eines virtuellen Whiteboards
  • Agile Methoden (u.a. Check-in, Check-out, Teamvertrag, rollierende Moderation, Kanban)
  • Qualitative Interviews

Leitfrage Fellow

Wie arbeiten wir gut und produktiv zusammen?
Welches Ziel steht am Ende des Projekts?

Auflösung der Frage

Gemeinsame Workshops zur Erarbeitung eines Zielbilds, Vorschlag für einen engeren Abstimmungsmodus, offener Umgang mit Spannungen.

Juli - August

Analysieren & Lernen

  • Projektklärung mit BMJ (Was machen wir gemeinsam und was getrennt?):
    Gemeinsamer Workshop, in dem Transparenz geschaffen wurde über Erwartungen und Wünsche an die weitere Projektarbeit und Zielsetzung pro Haus.
  • Interviews:
    Es wurden Interviews geführt, um Bedarfe zu ermitteln und die Einbindung der Führungskräfte sicherzustellen. Außerdem wurden Interviews mit anderen Häusern durchgeführt, um von deren Best Practices zu lernen. (BMAS - agile Coaches, BMF - Innovation Hub).
  • Konzeption und Planung der Impulsreihe:
    Es wurde eine digitale ressortübergreifende Impulsreihe geplant. Dazu gehörten Terminvereinbarungen für fünf Veranstaltungen, inhaltliche Grobkonzeption der Themenschwerpunkte, Abstimmung über die Einladung in beiden Ministerien sowie Festlegung von Kern-Verantwortlichkeiten im Projektteam.
  • Umsetzung der ersten beiden Impulsveranstaltung:
    „Kommen Sie an Bord: Willkommen im Digitalen Zeitalter" und "Ich & Veränderung".
  • Workshop zur Entwicklung der Personalentwicklungs-Strategie im BMDV (Präsenz):
    Gemeinsame Konzeption und Durchführung mit dem BMJ.
  • BMJ: Workshop zu den "Transformationspaten" im BMJ (Online):
    Gemeinsamer Workshop mit BMDV, Digital-Akademie, Bundeskanzleramt zur Prüfung einer möglichen Kooperation im Hinblick auf das Konzept der „Transformationspaten“ (Arbeitstitel).

Methoden

  • Strukturierte Leitfadeninterviews
  • Methoden und Praktiken aus den Bereichen Business Trainings und Agile Zusammenarbeit
  • Menti-Umfragen
  • Chatstorming
  • Retrospektiven

Leitfrage Fellow

Wen sollten wir noch einbeziehen?

Auflösung der Frage

Enge Abstimmung mit den Tandem Partnern und iteratives Ausloten eines realistischen und besten Ergebnis.

September - Oktober

Ausprobieren & Synthetisieren

  • Erfolgreiche Umsetzung der Impulsreihe:
    Impulse 2, 3, 4 und 5 erfolgreich konzipiert und umgesetzt und eine solide Teilnehmer:innen-Zahl erreicht (jeweils zwischen 60 und 145 Teilnehmende). Als Impulsgeber:innen zusätzliche Redner:innen wie den AL-Z aus dem BMJ und BMDV und die Leiterin des Innovation-Labs aus dem BMF gewonnen.
  • Konzeption Strategie für Personalentwicklung:
    Entwicklung eines Grobkonzeptes zur Verstetigung der angestoßenen Ansätze anhand der erhobenen Daten und Erkenntnisse. Definition von Handlungsfeldern, Zielausrichtungen und Handlungsvorschlägen.
  • Arbeit an den Abschluss–Produkten

Methoden

  • Strukturierte Leitfadeninterviews
  • Kollaboratives Arbeiten
  • Austausch und Dialog
  • Mentimeter
  • Recherche (Future Skills, Agile Ansätze im Verwaltungskontext)

Leitfrage Fellow

Wie schaffe ich es, etwas zu hinterlassen, das auch nach meiner Abwesenheit weiter wirkt?

Auflösung der Frage

Abstimmung darüber, wie die erarbeiteten Erkenntnisse und Empfehlungen aufbereitet werden.