Bundesweit für eine leistungsfähigere Verwaltung: Der Frühlingsjahrgang von Work4Germany startet
Berlin, 15.04.2026
Komplexe Projekte effizienter steuern, moderne Arbeitsweisen etablieren und Transformation nachhaltig begleiten: Work4Germany reagiert mit dem heute startenden Frühlingsjahrgang auf die Kernbedarfe einer nutzerfreundlichen und leistungsfähigeren Bundesverwaltung. Ab heute unterstützen 14 Transformationsexpert:innen aus der Privatwirtschaft und dem Non-Profit-Sektor Teams und Mitarbeitende der Verwaltung bei ihren Herausforderungen – und das erstmalig an Standorten deutschlandweit.
Hannah Bergmann, Projektleiterin Work4Germany
Der Erfolg von Work4Germany zeigt: Wenn Expertinnen und Experten aus der Privatwirtschaft und dem Non-Profit-Sektor auf Veränderungstreiber:innen in der Verwaltung treffen, entsteht nachhaltige Veränderung. Das führen wir nun deutschlandweit fort. Damit die Verwaltung digitale Chancen kraftvoll nutzen und Projekte effizienter steuern kann.
Die Bedarfe der Verwaltung verändern sich fortwährend. So ist bei vielen Mitarbeitenden der Bundesverwaltung Wissen über agile Arbeitsweisen und Zusammenarbeit vorhanden – nicht zuletzt ein Verdienst des Work4Germany Fellowships. Gleichzeitig entstehen neue Herausforderungen, die passgenaue Unterstützungsangebote erfordern, um eine effektive und digitale Verwaltung voranzutreiben.
Christina Rieke Lang, CEO DigitalService
Mit der wachsenden Erfahrung im Umgang mit neuen Arbeitsweisen verändern sich auch die Herausforderungen der Verwaltung. Dafür bringt der Frühlingsjahrgang von Work4Germany nun in den konkreten Schwerpunkten Projektmanagement, Transformationsbegleitung und Referatssteuerung gezielt Expertise in die Häuser der Bundesverwaltung.
Konkrete Bereiche, die bereits im Koalitionsvertrag formuliert sind, umfassen dabei sowohl die Etablierung einer modernen und wertschätzenden Führungskultur, die Förderung ressortübergreifender Zusammenarbeit und interministerieller Projektteams sowie eine effizientere Steuerung von Dienstleistenden, Projekten und Prozessen.
Genau auf diese Bedarfe reagiert nun das Fellowship mit seinem Frühlingsjahrgang und rückt Projektmanagement, Transformationsbegleitung und Referatssteuerung ins Zentrum. Dazu wählte das Fellowship-Team eine Vielzahl unterschiedlicher Projekte aus. Das Ziel: Die Verwaltung bei der gezielten Planung und Umsetzung ihrer Vorhaben zu unterstützen und die Zusammenarbeit innerhalb der Referate sowie zwischen Führungskräften zu stärken.
Die Projekte verteilen sich auf acht Bundesministerien und Bundesbehörden. Damit wirken Veränderungstreiber:innen und Fellows im Berliner Regierungsviertel und erstmalig darüber hinaus. An Standorten wie Berlin, Bonn, Nürnberg und Hannover arbeiten sie nun gemeinsam an einer leistungsfähigeren Verwaltung.
Die konkreten Projekte umfassen dabei:
Projektmanagement:
- BMDS – Wissenstransfer in der Breitbandförderung etablieren
- BMDS – Daten Governance Verwaltungsdaten
- BT – Besucherinformationszentrum: Medienkonzeption und Planung
- BMI – Volldigitalisierung der Zuverlässigkeitsüberprüfung
- WSV – Implementierung des Partnerschaftsmodell Wasserstraße in der WSV
- BSI – PMO Booster
Referatssteuerung:
Transformationsbegleitung:
Über den DigitalService
Hierfür arbeitet der DigitalService eng mit dem Bund zusammen, um mit interdisziplinären Teams innovative digitale Lösungen zu entwickeln und zu betreiben sowie die dafür erforderlichen Grundlagen aufzubauen. Bereits vor der Gründung des DigitalService brachten die Fellowship-Programme Tech4Germany und Work4Germany technisches sowie methodisches Know-how in die Verwaltung, um die Vorteile neuer Arbeitsmethoden erlebbar zu machen und die Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben zu verbessern.
Der DigitalService wurde im Oktober 2020 als bundeseigene GmbH aufgesetzt und befindet sich zu 100 Prozent in Bundeseigentum. Er ging hervor aus dem 2019 gegründeten Non-Profit-Start-up 4Germany.
Über Work4Germany
Pressekontakt
Max Gärtner
Fellowship-Programme
max.gaertner@digitalservice.bund.de