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Ein großes, braunes Plakat mit der Aufschrift „Grundsteuererklärung für Privateigentum“ hängt an einer Glaswand in einem Büro; auf dem Plakat befindet sich ein Zeitstrahl, der am 04. Juli startet

Halbzeit für die Abgabe der Grundsteuererklärung: Vorbereitungen für die große Welle

Seit Anfang Juli steht unser gemeinsam mit dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) entwickelter kostenloser Online-Service „Grundsteuererklärung für Privateigentum“ Bürger:innen zur Verfügung. Mit nur wenigen notwendigen Angaben können damit Grundsteuererklärungen für Ein- und Zweifamilienhäuser, Eigentumswohnungen und unbebaute Grundstücke abgegeben werden. Von Beginn an verzeichneten wir hohe Zugriffszahlen, eine stetig steigende Anzahl an abgegebenen Erklärungen und ein positives Medienecho. Insgesamt blicken wir sehr zufrieden auf die erste Hälfte des Abgabezeitraums. Dennoch sehen wir noch Luft nach oben. Einerseits bei der verhältnismäßig noch niedrigen Anzahl an eingereichten Erklärungen – hier bereiten wir uns auf die zu erwartende große Welle von Einreichungen zum Ende der Abgabefrist vor. Andererseits beim Leistungsumfang unseres Services. Neben der erst kürzlich erfolgten Integration des ELSTER-Kontos als zusätzliche Identifikationsmöglichkeit arbeiten wir an weiteren neuen Funktionen und Verbesserungen. Unser Anspruch ist es, auch im fortgeschrittenen Produktzyklus, den Leistungsumfang Schritt für Schritt auszubauen und unsere Zielgruppe zu vergrößern sowie durch die iterative Vorgehensweise die Benutzerfreundlichkeit weiter zu optimieren.

Nur jede sechste Grundsteuererklärung abgegeben

Ende August war Halbzeit für die Abgabe der Grundsteuer-Daten. Über unseren Online-Service „Grundsteuererklärung für Privateigentum“ wurden in den ersten beiden Monaten 165.000 Erklärungen abgegeben. Im Schnitt 4.500 Erklärungen pro Tag und 1,4 Erklärungen pro Person. Bundesweit lag die Abgabequote zu diesem Zeitpunkt bei gerade einmal 15 Prozent. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass rund 30 der 36 Millionen abzugebenden Erklärungen nach der ersten Hälfte des viermonatigen Abgabezeitraums noch offen waren. Entsprechend erwarten wir einen deutlichen Anstieg interessierter Nutzer:innen für die Zeit bis zum Fristende. Unser Bestreben für all diejenigen, die ihre Grundsteuererklärung noch abgeben müssen: unseren Service bis zum letzten Tag ausbauen, verbessern und weiterentwickeln.

Vergrößerung der Nutzergruppe durch Identifizierung mit ELSTER-Konto

Zu Beginn der Entwicklungsphase Anfang des Jahres hatten wir uns bewusst dafür entschieden, uns mit der Entwicklung einer vereinfachten Abgabemöglichkeit für die Grundsteuererklärung zunächst auf Nutzer:innen zu fokussieren, die über kein ELSTER-Konto verfügen. Durch die Erfahrungen, die wir während der Entwicklung und dem Betrieb des Steuerlotse für Rente und Pension gesammelt hatten, wussten wir, dass in der Gruppe von Personen ohne ELSTER-Konto viele ältere und nicht digital-affine Menschen sind. Vor allem sie brauchen Vereinfachung.

In zahlreichen Medien sowie in Informationsschreiben der Landesfinanzverwaltungen wurde noch vor dem offiziellen Launch von „Grundsteuererklärung für Privateigentum” die Empfehlung gegeben, sich für die Abgabe der Grundsteuererklärung bei Mein ELSTER zu registrieren. Viele Menschen folgten dem Hinweis. Dies schmälerte nicht nur unsere potenzielle Zielgruppe, sondern führte auch zu Frustration seitens der Nutzer:innen, nachdem bekannt wurde, dass unser Service vorerst nur von Eigentümer:innen genutzt werden konnte, die über kein ELSTER-Konto verfügten. Im Sinne unseres Selbstverständnisses, die Bedürfnisse der Nutzer:innen in den Mittelpunkt unserer Arbeit zu stellen, stand es für uns außer Frage, dass wir auch Eigentümer:innen mit ELSTER-Konto nicht aus unserer Zielgruppe ausschließen wolllen. Fortan arbeiteten wir daher fokussiert an der Integration des ELSTER-Kontos als Identifizierungsmöglichkeit für unseren Service über eine spezielle Schnittstelle von ELSTER für eGovernment-Dienste.

Dank gemeinsamer Anstrengung konnte die neue Funktion früher als geplant Ende August live gehen. Ein entscheidender Grund für die schnelle Implementierung war unter anderem die sehr gute Dokumentation seitens ELSTER und das Nutzen bekannter und bewährter Software-Standards. Dass unsere „Grundsteuererklärung für Privateigentum“ seither auch von allen Eigentümer:innen mit ELSTER-Konto genutzt werden kann, war die bisher umfangreichste Weiterentwicklung unseres Services.

Ein Laptop steht vor einem deutlich größeren Computerbildschirm; auf beiden Geräten sind die Anmeldemöglichkeiten für den Online-Service „Grundsteuererklärung für Privateigentum“ zu sehen; auf dem Laptop in der Ansicht für Nutzende und auf dem Bildschirm in der Skizzenform für Entwickler:innen

Es war zudem die Weiterentwicklung mit dem größten Effekt auf das Nutzungserlebnis. Nach der Identifizierung über das ELSTER-Konto kann nicht nur sofort mit dem Ausfüllen gestartet werden, sondern wer alle erforderlichen Daten zur Hand hat, kann die Grundsteuererklärung bereits nach rund 15 Minuten abschicken. Der große Vorteil: Es entfällt das Warten auf den individuellen Freischaltcode, der Nutzer:innen ohne ELSTER-Konto per Post zugeschickt wird. Dass es der richtige Weg war, diese Funktionserweiterung zu priorisieren, zeigen nicht nur die außergewöhnlich positiven Reaktionen der Presse, sondern auch die deutlich gestiegene Anzahl an abgegebenen Erklärungen (rund 60 % mehr) seit der Implementierung.

User Support als Informationsquelle

Einmal mehr bewährte sich das direkte Feedback der Nutzer:innen als eine der wichtigsten Informationsquellen für potenzielle Verbesserungen einer Anwendung nach deren Launch. Seit Go-live von „Grundsteuererklärung für Privateigentum” helfen uns die eingehenden Supportanfragen besser zu verstehen, wo es noch Unklarheiten gibt oder technische Probleme auftreten. Auf Basis des Feedbacks, das wir aus den Anfragen ziehen und sorgfältig evaluieren, konnten wir unter anderem bereits folgende Änderungen in Angriff nehmen:

  • Um die Quote fehlerhafter Grundsteuererklärungen zu minimieren, ist der Vorab-Check, ob der eigene Sachverhalt abgedeckt wird, nicht mehr freiwillig, sondern verpflichtend.
  • Aufgrund der teilweise auftretenden Probleme bei der Anmeldung mit Magic Links, die wir auch schon in unserem Blogbeitrag vom 02. August erwähnten, haben wir mit Blick auf eine schnelle Umsetzung zusätzliche Hinweise eingebaut und unseren Hilfebereich zu diesem Thema ausgebaut. Zusätzlich arbeiten wir an einer verbesserten Visualisierung des E-Mail-Versandes und der Anzeige möglicher Fehlerquellen, falls die E-Mail nicht zugestellt werden konnte.
  • Da Eigentümer:innen die Unterscheidung zwischen der Steuer-Identifikationsnummer – die für die Abgabe der Erklärung irrelevant ist – und der Steuernummer bzw. dem Aktenzeichen des Grundstücks schwerfällt, haben wir in Zusammenarbeit mit den Ländern die entsprechende Eingabemaske umgestaltet. Es erfolgen nun individuelle Hinweise, je nachdem in welchem der elf Länder sich das Grundstück befindet.
Ein Tablet liegt auf einem Holztisch; darauf geöffnet ist eine Seite des Online-Service „Grundsteuererklärung für Privateigentum“ auf der verlangt wird, dass das Aktenzeichen des Grundstücks eingegeben wird; ein Finger mit orangenem Nagellack deutet auf ein Blatt Papier auf dem das Aktenzeichen zu lesen ist

Auch jetzt, mehr als zwei Monate nach Launch, stellen wir mehrmals wöchentlich neue Software-Versionen mit zusätzlichen und/oder verbesserten Funktionen für die Nutzer:innen zur Verfügung. Und all das im laufenden Betrieb, den wir selbstverständlich auch stets sorgfältig überwachen.

Ausblick

Im Hintergrund arbeitet unser Team bereits an der nächsten „großen Sache”: Miteigentumsanteile. Aktuell bilden wir mit Eigentumswohnungen nur einen Typ des Miteigentums ab. Alle anderen Fälle, wie beispielsweise geteilte Privatwege, Tiefgaragen oder Parkplätze, können noch nicht erfasst werden. Durch die geplante Erweiterung decken wir somit nochmals deutlich mehr Fälle ab. Die Herausforderung besteht darin, dass wir die Nutzung nicht komplizierter machen möchten als nötig für diejenigen, die keine Miteigentumsanteile haben. Denn insbesondere für diesen Personenkreis sind die zwei Felder aus der Formularvorlage, an der wir uns orientieren und die wir als zusätzlichen Schritt einbauen müssen, nicht zuordenbar und irreführend. Mithilfe der Beobachtungen aus ersten Tests zur Nutzungsfreundlichkeit arbeiten wir derzeit daran, die neue Funktion bis zur spätestens für Ende September geplanten Produktivsetzung weiter zu optimieren.

In Vorbereitung auf das Ende des Abgabezeitraums und dem erfahrungsgemäß in dieser Phase zu erwartenden deutlichen Anstieg an Nutzer:innen und eingereichten Erklärungen, bauen wir unser Support-Team weiter aus und machen zusätzliche Lasttests, um die Stabilität unseres Services weiter sicherzustellen. Auch kleinere Verbesserungen, wie vereinfachte Eingabefelder, um die Nutzung noch leichter verständlich zu machen, sind geplant.

Nutzer­zentriert, agil und er­kennt­nis­getrieben. Das sind unsere Grundprinzipien, nach denen wir beim DigitalService arbeiten. Das positive Feedback für „Grundsteuererklärung für Privateigentum“ von Nutzer:innen, in den sozialen Medien sowie in der Presse zeigt uns, dass wir mit dieser Vorgehensweise auf dem richtigen Weg sind, unsere Mission zu erfüllen: digitale Anwendungen des Staates zu schaffen, die die Bedürfnisse der Bürger:innen in den Mittelpunkt stellen und besser für alle funktionieren.

Katja Anokhina, Product Managerin beim DigitalService, steht in einem lichtdurchfluteten Büro vor einer Glaswand; im Hintergrund sind Tische und Bürostühle zu sehen; sie trägt ein schwarzes T-Shirt und hate braune schulterlange Haare

Katja Anokhina

Katja ist Product Managerin beim DigitalService. Zuvor hat sie im Bereich Digitalisierung der Bildung für NGOs gearbeitet und war 2021 Product Fellow bei Tech4Germany. Katja sieht ihre Aufgabe darin, den Usern zuzuhören und dem Team das produktive und gut organisierte Arbeiten zu ermöglichen. Privat ist Katja eine leidenschaftliche Wassersportlerin (Segeln, Kanufahren und Windsurfen) und betreibt einen Foto-Blog.

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Kommentare
  • Frulle 
    16.09.2022 11:20

    Ich habe heute die Daten für meine Grundsteuererklärung komplett eingegeben. Das Problem war, dass für ein und dasselbe Grundstück (Flur) in der Geodatenbank zwei getrennte Bodenrichtwertzonen mit zwei Bodenrichtwerten ausgewiesen wurden. Ich habe dann entsprechend Ihren Erklärungen den Bodenrichtwert für das größte Teilstück eingegeben. Ich befürchte jedoch einen Einspruch des Finanzamtes, da es sich um den geringen Wert für Ackerland handelt, anstelle von bebautem Land für den Rest. Hinzufügen möchte ich noch, dass ich vom Finanzamt kein Infoschreiben zur Ausfüllung erhalten habe, und meine Bitte um eine Kopie abschlägig beschieden wurde.
    Mit freundlichen Grüßen

    Antworten
    • DigitalService 
      16.09.2022 12:55

      Vielen Dank für Ihren Kommentar.

      Unter https://grundsteuererklaerung-fuer-privateigentum.zammad.com/help/de-de haben wir einen ausführlichen Hilfebereich zur Grundsteuererklärung eingerichtet. Sollten Sie Fragen haben, auf die Sie in diesem Bereich keine Antworten finden, wenden Sie sich bitte an unseren E-Mail-Support: hilfe@grundsteuererklaerung-fuer-privateigentum.de

      Antworten
      • PaulM 
        19.09.2022 12:15

        Hallo, ich habe unter Windows10 mit verschiedenen Browsern und verschiedenen Mailadressen versucht, mich zu registrieren. Scheinbar lief alles ohne Fehler durch. Allerdings erhielt ich nie eine Mail mit einer Aktivierungsmöglichkeit, sodass ich mich nicht einloggen kann.
        Ich bitte um Unterstützung.
        Danke und freundliche Grüße

        Antworten
        • DigitalService 
          19.09.2022 15:05

          Leider gab es am vergangenen Wochenende ein Problem mit dem E-Mail-System, welches die Zustellung von E-Mails verhindert hat. Das Problem wurde inzwischen behoben. Die Zustellung von E-Mails zur Registrierung oder Anmeldung ist wieder möglich.

          Unter https://grundsteuererklaerung-fuer-privateigentum.zammad.com/help/de-de haben wir einen ausführlichen Hilfebereich zur Grundsteuererklärung eingerichtet. Sollten Sie Fragen haben, auf die Sie in diesem Bereich keine Antworten finden, wenden Sie sich bitte an unseren E-Mail-Support: hilfe@grundsteuererklaerung-fuer-privateigentum.de

          Antworten
        • Gerda 
          21.09.2022 12:10

          Auch ich versuchte mehrfach einen Freischaltcode zu generieren, vergebens - immer Fehlermeldungen. Ich verstehe nicht, wie ich einen Link in das Formular kopieren kann.

          Antworten
      • Zorn Hannibal  
        26.09.2022 15:10

        Den aktuellen link zur Abgabe der Grundsteuererklärung für Eigentumswohnungen mit mehreren Grundstücken. Danke

        Antworten
  • NF 
    18.09.2022 10:05

    Bei der Registrierung kommt die Bestätigungsmail nicht an. Da kann man auch in die Spamordner schauen, so viel man will. Eine Fehlermeldung an die Hersteller kann man auch nicht senden. Leider.

    Antworten
    • DigitalService 
      19.09.2022 15:00

      Leider gab es am vergangenen Wochenende ein Problem mit dem E-Mail-System, welches die Zustellung von E-Mails verhindert hat. Das Problem wurde inzwischen behoben. Die Zustellung von E-Mails zur Registrierung oder Anmeldung ist wieder möglich.

      Unter https://grundsteuererklaerung-fuer-privateigentum.zammad.com/help/de-de haben wir einen ausführlichen Hilfebereich zur Grundsteuererklärung eingerichtet. Sollten Sie Fragen haben, auf die Sie in diesem Bereich keine Antworten finden, wenden Sie sich bitte an unseren E-Mail-Support: hilfe@grundsteuererklaerung-fuer-privateigentum.de

      Antworten
  • rkock 
    19.09.2022 17:30

    Wie kann man die Daten für die Grundsteuer in Cookies speichern und dann schreiben, man könnte den Prozess unterbrechen und an einem anderen Zeitpunkt weitermachen!
    Ich hatte alle Daten eingegeben und musste dann unterbrechen, da ich noch keinen Freischaltcode hatte. Als ich ihn hatte und die bereits gemachten Eingaben abschicken wollte, waren alle gemachten Daten nicht mehr vorhanden! Haben Sie vielleicht schon mal davon gehört, dass Benutzer mit dem Beenden des Browsers auch alle Cookies vom Programm löschen lassen (Einstellmöglichkeit)? Das ist ein dicker Konzeptionsfehler in dem Programm und das sollten Sie schleunigst beheben! Ich jedenfalls muss jetzt alles nochmals eingeben! Schöne Schei...

    Antworten
    • DigitalService 
      20.09.2022 09:40

      Wir speichern die Formulardaten bewusst im Cookie aus Gründen der Datensparsamkeit. Hierdurch werden keine Daten auf unseren Systemen gespeichert, die sich auf die Grundstücke der Nutzenden beziehen. Diese werden datensparsam ausschließlich auf den Endgeräten der Nutzenden gesichert.

      Antworten
  • E.C. 
    21.09.2022 08:10

    ich habe den Freischaltcode angefordert am 5.9.22 und warte seitdem auf den Brief der noch nicht angekommen ist soll ich weiterwarten, oder neu anfordern das ist jetzt schon das zweite Mal das ich den Freischaltcode anfordere und nicht bekommen habe, ich habe mich genau an den Anweisungen gehalten die da gefordert wurden.
    mit freundlichem Gruß
    E.C.

    Antworten
  • Achte 
    01.10.2022 09:50

    Als ältere Person hatte ich einige Probleme

    Antworten
    • DigitalService 
      04.10.2022 09:30

      Wir bedauern, dass Sie Probleme hatten bei der Nutzung unseres Online-Services. Bei der Entwicklung haben wir eng mit Nutzer:innen zusammengearbeitet, um das Nutzungserlebnis zu optimieren und an Stellen, an denen es zu Schwierigkeiten kam, mit Hinweisen zu helfen.

      Zudem haben wir unter https://grundsteuererklaerung-fuer-privateigentum.zammad.com/help/de-de einen ausführlichen Hilfebereich zur Grundsteuererklärung eingerichtet. Sollten Fragen in diesem Bereich keine Antworten gefunden werden, können sich Nutzer:innen an unseren E-Mail-Support (hilfe@grundsteuererklaerung-fuer-privateigentum.de) wenden.

      Wir freuen uns über Ihr Feedback, an welchen Stellen Sie Probleme hatten, damit wir unsere Angebot weiter optimieren können.

      Antworten
  • KAVAU 
    02.10.2022 05:15

    Nachdem ich im Juli schon mal versucht habe, meine Daten für die Grundsteuerberechnung abzugeben, war ich jetzt Anfang Oktober angenehm überrascht über die positiven Softwareupdates , die eine einfache Eingabe ermöglichten. Damals hatte ich gefrustet wegen der schwierigen Fragestellungen aufgegeben. Mein Problem: Mein Freischaltcode war bis 5.10.22 nutzbar. Ich habe die Erklärung am 01.10.2022 abgegeben und zur Identifizierung am Ende der Prozedur den Freischaltcode abgegeben, obwohl ich dies schon zu Beginn getan hatte. Dazu wurde ich auf die Seite verwiesen , auf der man einen Freischaltcode beantragen kann , den ich bereits habe , praktisch eine Endlosschleife . ich habe dann nochmal einenFreischaltcode beantragt, der in den nächsten Tagen mit der Post kommen soll. Heute wollte ich mit einem neuen Login-Link meine eingeebenen Daten nochmal anschauen ud evtl. noch Einträge im Freitextfeld am Ende der Prozedur vornehmen, um festzustellen , dass alle meine eingegebenen Daten weg waren ! Mein anfänglich positives Gefühl für die Software ist jetzt wieder weg ! Mein Vertrauen ist erschüttert ! Ich hoffe, das ich nach Erhalt des Freischaltcodes, erneuter Anmeldung bei "Grundsteuer für Privateigentum ", anschließender Identifizierung und durchgehender Eingabe aller Daten am PC, diese dann auch endlich abschicken kann, um dieses leidige Thema zu beenden. Wenn nicht, weiß ich nicht was ich dann tun werde ! Gerne wäre ich schon am Anfang Softwaretester Ihrer Software gewesen !!! Mit freundlichen Grüßen KAVAU !

    Antworten
  • JH 
    04.10.2022 10:40

    Ich habe den Freischaltcode vorliegen und kann ihn leider nirgendwo eingeben!! Jedesmal wenn ich auf Identifizierung gehe, bekomme ich nur die Möglichkeit wieder einen Freischaltcode zu beantragen.. aber nirgendwo einen vorhandenen einzugeben!!! Ärgerlich, da ich bisher auch noch keine Antwort auf meine E-Mail erhalten habe was ich jetzt tun kann oder woran es liegt... Muss ich mich jetzt doch noch bei Elster registrieren??
    MfG

    Antworten
    • DigitalService 
      04.10.2022 12:25

      Vielen Dank für Ihren Kommentar.

      Unser Entwicklungsteam konnte zu diesem Problem einen technischen Fehler finden, der bisher unbemerkt geblieben war. Dieser ist durch eine selten auftretende Inkonsistenz in der Datenbank entstanden. Die Sicherheit der Daten war zu jeder Zeit gewährleistet.

      Der Fehler ist jetzt behoben.

      Gehen Sie bitte wie folgt vor:

      • Melden Sie sich erneut an.
      • Gehen Sie links in der Seitennavigation auf den Menüpunkt „Identifikation” und beantragen Sie bitte noch einmal einen Freischaltcode.

      Wenn Sie den neuen Brief erhalten, werden Sie den Freischaltcode eingeben können.

      Wir bedauern die Umstände. Insbesondere, dass Sie noch einmal auf die Zustellung eines neuen Briefes warten müssen. Die verbleibende Zeit bis zum Ende der Abgabefrist reicht noch für die Beantragung eines neuen Freischaltcodes aus.

      Antworten
  • R. Strupp 
    04.10.2022 13:25

    Ich habe den Freischaltcode von Elter bekommen, aber leider übernimmt das System den Code nicht.
    Immer wieder bekomme ich den Hinweiß neuen Code aktivieren.

    Dieses ist für ältere Leute ein sch*** Programm. Habe jetzt schon Tage an diesem Blödsinn gesessen und bin richtig sauer

    Antworten
    • DigitalService 
      04.10.2022 14:45

      Unser Entwicklungsteam konnte zu dem von Ihnen beschriebenen Problem einen technischen Fehler finden, der bisher unbemerkt geblieben war. Dieser ist durch eine selten auftretende Inkonsistenz in der Datenbank entstanden. Die Sicherheit der Daten war zu jeder Zeit gewährleistet.

      Der Fehler ist jetzt behoben.

      Gehen Sie bitte wie folgt vor:

      • Melden Sie sich erneut an.
      • Gehen Sie links in der Seitennavigation auf den Menüpunkt „Identifikation” und beantragen Sie bitte noch einmal einen Freischaltcode.

      Wenn Sie den neuen Brief erhalten, werden Sie den Freischaltcode eingeben können.

      Wir bedauern die Umstände. Insbesondere, dass Sie noch einmal auf die Zustellung eines neuen Briefes warten müssen. Die verbleibende Zeit bis zum Ende der Abgabefrist reicht noch für die Beantragung eines neuen Freischaltcodes aus.

      Antworten
  • DigitalService 
    20.10.2022 11:35

    Wir erhalten über diese Kommentarfunktion immer wieder einmal Support-Anfragen für unseren Online-Service "Grundsteuererklärung für Privateigentum". Diese Anfragen können leider nicht in unser Support-System integriert werden, da uns wesentliche Informationen (bspw. Kontaktinformationen für Rückfragen) fehlen, und sie somit auch nicht beantworten.

    Damit wir Ihnen bei Fragen oder technischen Fehlern weiterhelfen können, schreiben Sie bitte ein E-Mail an: hilfe@grundsteuererklaerung-fuer-privateigentum.de

    Bitte verwenden Sie in Ihrer E-Mail einen passenden, möglichst genauen Betreff. Das erleichtert uns die Bearbeitung der Anfragen.

    Vielen Dank!

    Eine umfangreiche Übersicht über die häufigsten Fragen bietet zudem unser Hilfebereich:
    https://grundsteuererklaerung-fuer-privateigentum.zammad.com/help/de-de

    Antworten
  • Frank 
    25.10.2022 15:00

    Hallo,
    ich habe die Grundsteuererklärung für mein Wohngrundstück mit Ihrem Programm durchgeführt. Durch den Aufbau war es relativ einfach und schnell erledigt.
    Zusätzlich habe ich aber auch noch verpachtetes Ackerland, dessen Meldung derzeit aber noch nicht mit Ihrem Programm möglich ist.
    Wird dieser Programmteil noch integriert? Wenn ja, bis wann ist er verfügbar?

    Antworten
    • DigitalService 
      27.10.2022 14:05

      Vielen Dank für Ihren Kommentar. Es freut uns, dass Sie unseren Service für Ihr Wohngrundstück problemlos nutzen konnten.

      Wir bedauern jedoch, dass es nicht geplant ist auch den Sachverhalt des Ackerlands abzudecken. Sie können in diesem Fall Ihre Erklärung über ELSTER abgeben.

      Antworten
  • Anton 
    26.10.2022 21:20

    Es ist Ende Oktober und nicht einmal ein viertel der Grundsteuererklärungen sind eingegangen. Das hat m.E. zwei Gründe und beide Gründe liegen außerhalb der Möglichkeiten Ihres Unternehmens:

    1 - Fehlende digitale Kompetenz in weiten Teilen der älteren Bevölkerung (die aber meist Eigentümer sind).

    2 - Die Idee der Finanzverwaltung, dass all diese Daten durch den Eigentümer zu recherchieren sind. Diese Idee ist meiner Meinung nach fatal. Die meisten Leute wissen nicht einmal was ein Flurstück ist und können keinen Grundbuchauszug lesen und verstehen. Ganz zu schweigen von Begriffen wie Bruchteilsgemeinschaft. Ich würde schätzen, dass die Qualität der abgegeben Daten miserabel sein wird und nachdem die Grundsteuerbescheide ergehen, eine gigantische Flut von Einsprüchen kommen wird. Es kommt noch dazu, dass 90 Prozent der abgefragten Daten den Behörden eigentlich bekannt sind. Warum muss der Bürger das alles zusammentragen? Die Fachleute in den Behörden könnten das viel besser. Beispiel: Größe des Flurstückes. Steht im Grundbuch, ist öffentlich durch ALKIS abrufbar. Warum muss ich es suchen, nicht finden und falsch eintragen? Aus diesem Grund befürchte ich, dass das ganze Projekt in einem Desaster enden wird, sie erreichen auch Ende Januar keine 50 % und mehr als die Hälfte der Daten wird fehlerhaft sein. Sie als Hersteller der Software können nichts dafür, trotzdem wird die ganze Wut der Gesellschaft bei Ihnen landen und die Politik sie als Sündenbock finden.

    Der Normalbürger differenziert nicht. Ob Digitalservice GmbH, Finanzamt oder Grundbuchamt? Das ist für den Bürger alles nur eins: Behörden, Staatsbeamte, Bürokraten. Er darf aber eines: wählen. Und damit fördern solche Projekte das Auseinanderdriften der Gesellschaft, das Hochkommen von zweifelhaften Parteien, gar den Trumpismus. Das hätten Ihre Auftraggeber vorher überlegen sollen.

    Ein (nicht ganz ernst gemeinter) Vorschlag: Das nächste Mal, wenn sie so etwas planen, machen Sie ein Mockup und lassen Sie es von meiner Frau ausfüllen (61 Jahre, Hochschulabschluss). Wenn sie scheitert, können Sie das ganze Ding vergessen. Mit der Grundsteuererklärung hat sie es gar nicht versucht. Sie hat ja mich für so etwas. Ich musste aber auch kämpfen, googeln, Hilfe lesen. Es hat 3 Stunden gedauert bis ich fertig war, obwohl ich vorher der Meinung was, dass ich alle Daten zusammengetragen habe.

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